Politischer AschermittwochReimende Freie Wähler und humorvolle Rechtspopulisten

Nur nur SPD und CSU nutzen den Politischen Aschermittwoch, um übereinander herzuziehen. Auch die kleinen Parteien lästern mit.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger setzte die Reimform als Stilmittel ein: "Wenn unserem Land das Chaos droht, dann wird es regiert von Schwarz und Rot", sagte er. Aiwanger distanzierte sich sowohl von SPD als auch CSU. "Merkel und Schulz sind doch politische Zwillinge mit dem Unterschied, dass der Herr Schulz etwas schlechter rasiert ist."

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war das Thema Flüchtlinge: Ohne Merkels Politik hätte es seiner Ansicht nach keinen Brexit gegeben. Er verlangte eine Einwanderungspolitik nach dem Vorbild Kanadas und Hilfen für die Menschen in Krisenländern, damit sie gar nicht erst nach Rosenheim oder Köln kämen.

Bild: dpa 1. März 2017, 16:202017-03-01 16:20:08 © SZ.de/dpa/infu