UnterfrankenPflegerin nach Pornodreh am Arbeitsplatz bestraft

Weil eine Pflegekraft an ihrem Arbeitsplatz einen Pornofilm gedreht hat, muss sie nun 2500 Euro Geldstrafe zahlen.
Weil eine Pflegekraft an ihrem Arbeitsplatz einen Pornofilm gedreht hat, muss sie nun 2500 Euro Geldstrafe zahlen.
Bernd Thissen/dpa

Eine Pflegekraft fertigt während der Arbeitszeit erotische Aufnahmen an. Das hat nun finanzielle Folgen für sie.

SZ bei Google bevorzugen

Ein Strafbefehl für eine Pflegekraft wegen des Drehs eines Erotikvideos während ihrer Arbeit in einem Pflegeheim in Unterfranken ist rechtskräftig. Die Angeklagte habe keinen Einspruch dagegen eingelegt, teilte der Direktor des Amtsgerichts in Bad Neustadt a.d. Saale auf Nachfrage mit. Das Gericht hatte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt den Strafbefehl gegen die 39-Jährige erlassen. Dieser sieht eine Geldstrafe von 2500 Euro vor.

Auf dem Pornovideo der Frau ist ein kognitiv beeinträchtigter Heimbewohner zu sehen – er soll nicht gewusst haben, dass er zu sehen war. Die Tat soll sich zwischen Dezember 2022 und März 2024 ereignet haben, das Video sei live ins Internet übertragen worden. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat sich die Beschuldigte dadurch der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen schuldig gemacht.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Geschichte in Bayern
:Der einsame Riese vom Tegernsee

Mit seinen 2,35 Meter gilt Thomas Hasler als der größte nachweisbare Bayer. Über das Leben und Leiden des Bauernsohnes Ende des 19. Jahrhunderts hat der Pathologe Andreas Nerlich ein Buch geschrieben.

Von Matthias Köpf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: