Notstand in der PflegeIm Alter in die WG

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Fünf Frauen und vier Männer teilen sich in der WG in Randersacker eine Wohnküche, eine Sofaecke und die Terrasse.
Fünf Frauen und vier Männer teilen sich in der WG in Randersacker eine Wohnküche, eine Sofaecke und die Terrasse.
Foto: Stephan Rumpf

In Randersacker teilen sich neun alte Menschen eine Wohnung. Ein Pflegedienst betreut sie rund um die Uhr. Über eine Wohnform zwischen Heim und eigener Wohnung, die immer beliebter wird.

Von Nina von Hardenberg, Randersacker

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Mit über 80 Jahren in eine WG ziehen? Es ist nicht so, dass Margot Rückert sich das unbedingt ausgesucht hätte. „Manchmal schaue ich mich um und frage mich: Ist das alles, was mir geblieben ist?“ Sie macht eine Bewegung, die ihr Zimmer umschließt – zwei Sessel, ein Schrank, ein Bett und ein Regal, auf dem sie alkoholfreien Sekt lagert, den sie ihren Besuchern ausschenkt. Die Tochter hat ihr das Zimmer eingerichtet. Schöne, weiße, neue Möbel, aber eben nicht ihr Zuhause, nicht ihr Haus im hessischen Rodgau mit Garten. Heim aber könne sie nicht mehr, sagt Rückert. Sie sei mehrfach gestürzt. Es kann jederzeit wieder passieren.

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SZ PlusVon Nina von Hardenberg (Text) und Stephan Rumpf (Fotos)

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