MeinungGetötete Guinea-Paviane in NürnbergDie empörten Tierschützer machen es sich zu einfach

Kommentar von Max Weinhold Hernandez

Lesezeit: 2 Min.

Seit der Ankündigung und dem Vollzug des Nürnberger Tiergarten, aus Platzgründen gesunde Paviane töten zu müssen, reißt die Kritik daran nicht ab.
Seit der Ankündigung und dem Vollzug des Nürnberger Tiergarten, aus Platzgründen gesunde Paviane töten zu müssen, reißt die Kritik daran nicht ab. Daniel Karmann/dpa

Aktivisten behaupten, dass die Affen hätten gerettet werden können. Warum das auf Halbwahrheiten basiert.

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Inzwischen ist gut ein Monat vergangen, seit aus Platzmangel im Gehege zwölf gesunde Guinea-Paviane im Nürnberger Tiergarten getötet wurden. Ruhe ist seither allerdings mitnichten eingekehrt. Die ohnehin hitzig geführte Debatte ist an ihrem Siedepunkt angelangt.

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Tierethikerin im Interview
:„Die Paviane zu töten, wäre skandalös“

Der Tiergarten Nürnberg zieht in Betracht, Paviane wegen einer Überpopulation zu töten.  Dagegen wendet sich die Philosophin und Tierethikerin Judith Benz-Schwarzburg vehement. Zoos sind für sie grundsätzlich ein „Auslaufmodell“.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

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