bedeckt München
vgwortpixel

Passau:Polizei findet zwei gesuchte Männer in Niederbayern

Der eine befand sich seit seiner Verurteilung 2017 auf der Flucht, der andere wurde wegen mehrerer Vergehen gesucht.

Gleich zwei Mal sind der Polizei gesuchte Straftäter in Niederbayern ins Netz gegangen. Einen 36-Jährigen nahmen die Beamten bei der Grenzkontrolle eines Reisebusses nahe Passau fest, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Wegen Fahrens ohne Führerschein sei der Mann im August 2017 zu einer Geldstrafe von 2800 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen verurteilt worden, habe sich seitdem aber auf der Flucht befunden. Da er die Geldsumme auch am Montag nicht bezahlen konnte, wurde er nach Polizeiangaben ins Gefängnis gebracht.

Am Hauptbahnhof in Passau fanden die Beamten in einem grenzüberschreitenden Zug einen 29-Jährigen, der gleich mehrfach gesucht wurde. Auch er habe die Geldstrafe zweier Haftbefehle von 1800 Euro wegen Ordnungswidrigkeiten und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht bezahlen können und wurde ins Gefängnis gebracht, wo er nun für 76 Tage bleibt.

Die Polizisten entzogen ihm wegen einer entsprechenden Fahndungsnotierung außerdem seinen Führerschein und meldeten sein Aufgreifen der Staatsanwaltschaft Kiel, die den Mann wegen Verletzung des Pflichtversicherungsgesetzes sucht.

© SZ.de/dpa/mmo
Polizei in Bayern Wenn Bankräuber Geldautomaten sprengen

Kriminalität

Wenn Bankräuber Geldautomaten sprengen

Aktuelle Zahlen aus Bayern bestätigen den Trend, dass der klischeetypische Banküberfall mit Strumpf über dem Gesicht und Pistole seltener geworden ist. Die Polizei setzt bei den Ermittlungen auf internationalen Austausch und kleinteilige Fahndung.   Von Johann Osel

Zur SZ-Startseite