Premiere am Staatstheater Nürnberg„Der Freischütz“ spaltet das Publikum

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Der Wald grünt nicht, er ist in rötlichen Comictafeln angedeutet: Nicht alle im Publikum können mit der im Staatstehater Nürnberg aufgeführten Oper „Der Freischütz“ etwas anfangen. Im Bild: Tristan Blanchet.
Der Wald grünt nicht, er ist in rötlichen Comictafeln angedeutet: Nicht alle im Publikum können mit der im Staatstehater Nürnberg aufgeführten Oper „Der Freischütz“ etwas anfangen. Im Bild: Tristan Blanchet. Ludwig Olah/Staatstheater Nürnberg

Eine Drohne als der Schwarze Jäger, Paintball statt Jagd, Dialoge vom Band – die Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito am Staatstheater Nürnberg lässt niemanden kalt.

Kritik von Paul Schäufele

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Egal, was man von diesem „Freischütz“ hält – kalt lässt er einen nicht. Am Ende entladen die Leute im Publikum, die schon während der ersten Hälfte beharrlich mit dem Kopf geschüttelt haben, ihre Wut in kräftigen Buh-Rufen. Sie mischen sich mit denen, die kaum laut genug Bravo schreien können, als das Regie-Team die Bühne des Staatstheaters Nürnberg betritt. Diese Oper macht etwas mit einem. Und wenn es auch nur das ist: eine momentweise Paranoia in einem auszulösen, sobald man Summgeräusche über sich wahrnimmt.

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SZ PlusVon Andreas Thamm

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