OktoberfestBruno Jonas erklärt die Wiesn

Was müssen Nicht-Bayern auf der Wiesn beachten? Der Kabarettist Bruno Jonas über die wundersame Wirkung des Oktoberfest-Biers und warum gemischter Salat gemieden werden sollte. Tipps in Bildern.

Was muss man als Nicht-Bayer auf der Wiesn beachten? Der Kabarettist Bruno Jonas - bekannt als Bruder Barnabas auf dem Nockherberg - weiß Bescheid und erklärt in seinem Buch Gebrauchsanweisung für das Münchner Oktoberfest die Wiesn-Welt. Daraus einige Tipps:

Die Anreise

Mit dem Flugzeug landet man 40 Kilometer entfernt im Erdinger Moos. "Den Flughafen hat man deshalb so weit draußen vor der Stadt angesiedelt, weil dadurch den ankommenden Gästen die Möglichkeit gegeben werden sollte, sich langsam und behutsam auf München und Bayern einzustimmen", erklärt Bruno Jonas in seinem Buch.

Ist man dann endlich in der Stadt angekommen, wartet die nächste Herausforderung: Der öffentliche Nahverkehr, der MVV, ist nicht leicht zu durchschauen: Es gibt Busse, Trambahnen, U-Bahnen, S-Bahnen, Streifenkarten, Einzelfahrkarten, Tageskarten, Partnertageskarten, Kombitickets. Bruno Jonas empfiehlt: "Sollten Sie nicht gleich durchblicken, fragen Sie einfach einen Einheimischen, der wahrscheinlich auch nicht durchblicken wird."

Doch um den MVV kommt man wohl nicht herum, denn mit dem Auto sollte man nicht zum Oktoberfest kommen, weiß der Kabarettist. Die Parkplätze sind sowieso alle belegt. Und auch wenn der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein findet, dass man nach zwei Maß noch fahren kann: die Polizei findet das nicht.

Bild: dpa 16. September 2010, 13:502010-09-16 13:50:16 © sueddeutsche.de/anto/sonn