Österreich:Geldsegen aus Kärnten für Bayern

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Österreich: Die Hypo Alpe Adria wurde 2009 verstaatlicht, 2014 legte die Bank ihre Banklizenz zurück.

Die Hypo Alpe Adria wurde 2009 verstaatlicht, 2014 legte die Bank ihre Banklizenz zurück.

(Foto: imago/Eibner Europa, Collage: SZ)

Nach der Abwicklung der Skandalbank Hypo Alpe Adria fließen fast zwei Milliarden Euro an die Bayerische Landesbank. Wo dieses Geld herkommt - und was die FPÖ in Kärnten nun von der Bundesregierung fordert.

Von Hans-Peter Siebenhaar

Obwohl der Vergleich zum Skandal um die Hypo Alpe Adria schon 2015 geschlossen wurde und damit auch die jahrlangen Streitigkeiten vor Gericht aus der Welt geschafft wurden, kehrt in Kärnten keine Ruhe ein. Im Gegenteil. Denn die Bayerische Landesbank (BayernLB) hat von der Abwicklung der ehemaligen Bank in Klagenfurt erheblich profitiert. Laut Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP), der auf eine parlamentarische Anfrage der FPÖ antwortete, sind infolge der Heta-Abwicklung der Bayerischen Landesbank 1,8 Milliarden Euro an Abwicklungserlöse bezahlt worden.

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