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Ökopartei zufrieden:ÖDP zieht in zusätzliche Parlamente ein

Die ÖDP zählt zu den Gewinnern der Kommunalwahl, wenngleich natürlich auf niedrigem Niveau. Aber ihr selbst gestecktes Ziel, wenigstens 70 zusätzliche Mandate zu erringen und damit künftig 450 Gemeinde und Kreisräte zu stellen, sollte sie erreicht haben. Denn von den 40 neuen ÖDP-Listen, die am Sonntag erstmals zur Wahl standen, haben nach Parteiangaben mit Ausnahme der in Füssen alle den Sprung in die Kommunalparlamente geschafft. ÖDP-Chef Klaus Mrasek ist sehr erfreut: "Wir sind nun auch in Regionen mit Mandatsträgern präsent, in denen das bisher nicht so war." Beispiele sind Weiden, Bamberg und Schweinfurt und die Kreise Fürth, Nürnberger Land, Tirschenreuth, Neumarkt, Bad Tölz, Miesbach, Neu-Ulm und Main-Spessart. Hinzu kommen viele neue Listen in kreisangehörigen Städten und Gemeinden. "Die letzten weißen Flecken schwinden", sagt Mrasek. In kreisfreien Städten schnitt die ÖDP am besten in Passau (13,1 Prozent) ab. Spitzenreiter bei den Landkreisen ist Rottal-Inn mit 10,1 Prozent. Und bei den kleinen Kommunen liegen Wurmannsquick (Kreis Rottal-Inn, 33,1 Prozent) und Kößlarn (Kreis Passau, 23,8 Prozent) vorne.

© SZ vom 20.03.2020 / cws
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