Paul Hindemith erzählte in seiner Oper "Mathis der Maler" von 1933/34 mit dem Schicksal Matthias Grünewalds, der zwischen der Berufung als Künstler und politischem Handeln zerrieben wird, von sich selbst. Mit Aufführungsverbot belegt, emigrierte Hindemith 1938 in die Schweiz, wo im selben Jahr "Mathis der Maler" endlich uraufgeführt werden konnte.
Premiere Staatstheater NürnbergFarbspritzer der Geschichte
Lesezeit: 2 Min.

Regisseur Jens-Daniel Herzog holt "Mathis der Maler" ins Hier und Jetzt. Der neue Nürnberger Generalmusikdirektor Roland Böer entlockt der Partitur ein Höchstmaß an Klangsinnlichkeit.
Von Klaus Kalchschmid, Nürnberg
