Polizeieinsatz:Entwarnung nach Sprengstoff-Verdacht bei Zwangsräumung

Polizisten stehen hinter einem Absperrband in einer Straße in Nürnberg. (Foto: Irena Güttel/dpa)

Die Polizei hatte bereits 50 Wohnungen evakuiert, weil einem Gerichtsvollzieher ein verdächtiger Gegenstand aufgefallen war. Nun geben Experten des LKA Entwarnung: Es handelte sich dabei um eine Sprengstoffwesten-Attrappe.

Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands bei einer Zwangsräumung in Nürnberg hat die Polizei am Mittwochabend Entwarnung gegeben. Es habe sich um drei „täuschend echt aussehende“ Sprengstoffwesten-Attrappen gehandelt, sagte ein Sprecher. Straßensperrungen wurden daraufhin aufgehoben, Anwohner durften in ihre Häuser zurückkehren.

Der Fund war der Polizei kurz vor 14 Uhr gemeldet worden. Ein Gerichtsvollzieher habe den Gegenstand bei der Zwangsräumung einer Wohnung entdeckt und auf die Straße gebracht, wo ihn Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) untersuchten. Der Mieter der von der Zwangsräumung betroffenen Wohnung sei bei dem Polizeieinsatz nicht vor Ort gewesen, sagte der Sprecher. Dementsprechend habe er noch nicht befragt werden können.

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