NürnbergWenn ein Opernhaus auf einen Nazi-Ort trifft

Lesezeit: 3 Min.

Die Ausweichspielstätte der Nürnberger Oper soll an der nordwestlichen Innenseite des Kongresshallen-Torsos entstehen.
Die Ausweichspielstätte der Nürnberger Oper soll an der nordwestlichen Innenseite des Kongresshallen-Torsos entstehen.
HILMER SATTLER ARCHITEKTEN AHLERS ALBRECHT

Münchner Architekten haben sich Gedanken gemacht, wie man ein Staatstheater angemessen auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg platzieren kann. Herausgekommen sind Bilder fürs Kopfkino.

Von Olaf Przybilla, Nürnberg

SZ bei Google bevorzugen

Vorneweg möchte Rita Ahlers gleich mal klarstellen, dass man da keinen Architekturwettbewerb gewonnen habe in Nürnberg. Und das Büro aus München - Hilmer Sattler Architekten -, dem Ahlers als geschäftsführende Gesellschafterin vorsteht, würde von sich auch niemals behaupten, den Vorstellungen der Nürnberger Opernhaus-Jury am nächsten gekommen zu sein. Keine Spur also für einen Anlass zur Genugtuung oder gar einer Champagnerstimmung. Das müsse ganz deutlich werden - und das habe sie übrigens auch im Büro allen ihren Kollegen klarzumachen versucht, sagt Ahlers.

Zur SZ-Startseite

Erinnerungskultur
:In Nürnberg verwahrlost ein Stück deutscher Geschichte

Erst nutzten die Nazis den "Bahnhof Märzfeld" als Willkommensort für NS-Treffen, dann organisierten sie von dort ihren Terror an Juden. Dass der Ort seit Jahren verfällt, nennen sie in der Stadt eine "Katastrophe".

SZ PlusVon Olaf Przybilla

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: