Kunst im Nationalsozialismus:Stilles Glück, trautes NS-Heim

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Kunst im Nationalsozialismus: Mit Öl auf Karton malt Peter Fritz nach 1945 das "Nürnberg nach dem Krieg mit Trümmerbahn". Die Ruinen der klassischen Stadtsilhouette sind nur angedeutet, die Sonne scheint schon wieder.

Mit Öl auf Karton malt Peter Fritz nach 1945 das "Nürnberg nach dem Krieg mit Trümmerbahn". Die Ruinen der klassischen Stadtsilhouette sind nur angedeutet, die Sonne scheint schon wieder.

(Foto: Annette Kradisch/Sammlung: Kunstvilla, Nürnberg)

Schöner Wohnen im nationalsozialistischen Künstlerdorf, Nazi-Gebrauchsgrafik und "Stürmer"-Illustrationen: In der Stadt der Reichsparteitage wussten sich Nürnbergs Künstlerinnen und Künstler beklemmend gut einzurichten.

Von Olaf Przybilla, Nürnberg

Dass es Künstlerinnen und Künstlern während der NS-Diktatur gerade in der Stadt der Reichsparteitage besonders schlecht erging, kann man sich ausmalen. Dann aber blättert man in den 352 Seiten des empfehlenswerten Bandes "Grauzonen. Nürnberger Küntler:innen im Nationalsozialismus" (herausgegeben von Andrea Dippel, Verlag für moderne Kunst, 2022) - und kommt ins Grübeln: War das wirklich so?

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