Nürnbergs Kulturbürgermeisterin„Wir mussten jeden Morgen Zettel abhängen in naziähnlicher Tonlage“

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Ende einer Ära: Am 30. April 2026 ist Julia Lehner, 72, ein letztes Mal im Dienst.
Ende einer Ära: Am 30. April 2026 ist Julia Lehner, 72, ein letztes Mal im Dienst. Foto: Bernd Telle

24 Jahre lang war Julia Lehner für die Kultur in Nürnberg zuständig. Die Umwidmung von NS-Bauten zu Kulturstätten trägt ihre Handschrift. Den aufreibendsten Kulturkampf hat sie allerdings bei der Fußball-WM 2006 erlebt.

Interview von Olaf Przybilla, Nürnberg

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An diesem Donnerstag endet in Nürnberg eine Ära. Seit dem Jahr 2002 kümmert sich Julia Lehner um die Kultur in der Stadt, zunächst als Kulturreferentin, seit 2020 als Zweite Bürgermeisterin. Ein Gespräch über „Skandalkunst“, Liberalität in der CSU und die Wandlungsfähigkeit von Markus Söder.

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Architektur
:Hochkultur an einem Ort der Unkultur

Die Stadt Nürnberg baut ein Opernhaus auf Hitlers einstigem Territorium, dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der NSDAP. Ein Baustellen-Besuch, der einen nicht nur wegen der Kälte frösteln lässt.

SZ PlusVon Olaf Przybilla (Text) und Sebastian Beck (Fotos)

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