Nürnberg und FürthNeue Güterzugstrecke soll für pünktliche Personenzüge sorgen

Ziel des Neubaus für Güterzüge ist die Entlastung der bestehenden Strecken für pünktlichere Personenzüge. (Symbolbild)
Ziel des Neubaus für Güterzüge ist die Entlastung der bestehenden Strecken für pünktlichere Personenzüge. (Symbolbild) Bodo Marks/dpa

Die Bahnstrecke entlang der Städte Nürnberg und Fürth hat nicht nur Tradition, sie ist auch voll. Eine neue, teils unterirdische Güterzugstrecke soll Entlastung bringen.

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Die Deutsche Bahn baut unter den Großstädten Nürnberg und Fürth hindurch eine neue Güterzugstrecke. Die Arbeiten sollen 2026 beginnen, derzeit würden die Hauptbauleistungen ausgeschrieben, teilte die Bahn mit. Die Strecke soll von Nürnberg nach Eltersdorf führen. Für zwei von drei Bauabschnitten - darunter auch der Tunnelbau - bestehe bereits Baurecht.

Ziel des Neubaus ist die Entlastung der bestehenden Strecken für pünktlichere Personenzüge. Die rund 15 Kilometer lange Neubaustrecke solle den Bahnknoten Fürth entlasten und die Qualität des Zugverkehrs somit signifikant steigern. Der Bahnabschnitt zwischen Fürth und Nürnberg zähle zu den am stärksten frequentierten in Bayern. „Die Umleitung der Güterzüge auf die neue Strecke schafft mehr Platz für Personenzüge auf der Bestandsstrecke – einer der zentralen Verkehrsadern Bayerns und der Schnellfahrstrecke München–Berlin“, heißt es in der Mitteilung der Bahn.

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Die betroffenen Anwohner sollen in drei Informationsveranstaltungen über die Auswirkungen des Neubaus, etwa hinsichtlich Lärm- und Erschütterungsbelastung aufgeklärt werden. Grundsätzlich solle die neue Strecke, die in Teilen auch unter der Autobahn A73 verlaufen werde, den Lärm deutlich reduzieren.

Nürnberg und Fürth haben für den Bahnverkehr in Deutschland historische Bedeutung. Zwischen beiden Städten war im Jahr 1835 die erste Eisenbahnverbindung Deutschlands eröffnet worden. Ein erster Gütertransport ist aus dem Folgejahr überliefert: Es wurden zwei Fässer Bier transportiert.

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