NürnbergChristkindlesmarkt feierlich eröffnet – Millionen Besucher bis Heiligabend erwartet

Mit dem feierlichen Prolog hat das diesjährige Christkind Nora Falk offiziell den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.
Mit dem feierlichen Prolog hat das diesjährige Christkind Nora Falk offiziell den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Lebkuchen, Früchtebrot, Rostbratwürste: Auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg gibt es jede Menge zu entdecken. Was macht ihn so besonders?

Der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt hat begonnen. Mit dem traditionellen Prolog eröffnete das Nürnberger Christkind, Nora Falk, diesen am frühen Freitagabend. Etliche Schaulustige lauschten auf dem Hauptmarkt dem mehrstrophigen Gedicht, das die Schülerin in einem engelsgleichen Kostüm mit goldenen Flügeln von der Empore der Frauenkirche sprach.

Die Stadt erwartet wie in den Vorjahren rund zwei Millionen Gäste aus dem In- und Ausland auf dem Christkindlesmarkt. Dieser zählt neben dem Dresdner Striezelmarkt zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Schriftlich erwähnt wurde er nach Angaben der Stadt als „Kindles­-Marck“ erstmals 1628, seine Wurzeln reichen vermutlich noch weiter zurück. Er wird immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet und dauert bis Heiligabend.

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Vor der historischen Kulisse auf dem Nürnberger Hauptmarkt können sich die Besucherinnen und Besucher an rund 160 Ständen mit den typischen rot-weiß gestreiften Stoffdächern auf Weihnachten einstimmen. Diese bieten vor allem traditionelle Weihnachtswaren wie den berühmten Nürnberger Lebkuchen, Früchtbrote, Christbaumschmuck, Krippen und Glühwein. Regelmäßig können Kinder und Erwachsene das Christkind dort auf seinen Rundgängen treffen.

Damit die vielen Gäste gut zum Christkindlesmarkt in der Altstadt kommen, haben die Verkehrsbetriebe ihr Angebot in der Zeit aufgestockt: So sind an den Adventswochenenden zum Teil doppelt so viele U-Bahnen wie sonst in der Innenstadt unterwegs.

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