Nach Angriff auf Berliner CSDCSD-Demo und mehr sollen in Nürnberg stattfinden

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In Nürnberg will man  auf jeden Fall an den Plänen für  den CSD festhalten. Er soll am 8. August stattfinden.
In Nürnberg will man  auf jeden Fall an den Plänen für  den CSD festhalten. Er soll am 8. August stattfinden.
Foto: Daniel Karmann/dpa

Trotz des Anschlags in Berlin halten die Veranstalter am CSD in Nürnberg fest. Sicherheit hat dabei höchste Priorität, das Motto in diesem Jahr: „Nürnberg liebt“.

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Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin halten die Veranstalter in Nürnberg an ihrem diesjährigen CSD fest. Der CSD steht für eine offene, demokratische Gesellschaft, in der jeder Mensch frei und ohne Angst leben könne. „An dieser Haltung halten wir fest“, teilte der Förderverein Christopher-Street-Day Nürnberg mit.

Die Sicherheit aller Teilnehmenden habe höchste Priorität. „Deshalb werden wir in den kommenden Tagen gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und der Polizei die aktuelle Lage erörtern und die bestehenden Sicherheitskonzepte überprüfen.“ Das diesjährige Motto lautet „Nürnberg liebt“.

Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Eine Frau wurde getötet, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer verließ laut Polizei das Auto, floh und wurde am Tag darauf bei einem Polizeieinsatz getötet.

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Der CSD Nürnberg Pride findet heuer vom 22. Juli bis zum 9. August statt. Geplant sind Dutzende Veranstaltungen in der Metropolregion zu queeren Themen wie Kunst und Kultur, Liebe und Gemeinschaft, Körper und Gesundheit. Am 8. August soll es eine Demonstration in Nürnberg geben. Am selben Tag und am Tag darauf ist das große Finale angesagt mit Bühnenprogramm und queeren Spätschoppen mit Weißwurst und Brezn.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Wochenende angekündigt, die Sicherheitskonzepte für die bevorstehenden Veranstaltungen im Freistaat überprüfen zu lassen. Hinweise auf konkrete Anschlagspläne in Bayern gebe es derzeit nicht, die Sicherheitsbehörden seien aber „hellwach und stehen im engen Austausch mit Bund und Ländern“. In Bayern stehen in den kommenden Wochen zahlreiche CSDs an – ein erster fand bereits am Sonntag in Mühldorf am Inn statt.

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