Hitlers NS-Halle"Es gibt Millionen Menschen, für die diese Verbrechen noch real sind"

Lesezeit: 4 Min.

Der Innenhof der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist derzeit Dreh- und Angelpunkt für die Frage, wie kann und darf man mit dem düsteren Erbe rund um den ehemaligen NS-Bau umgehen?
Der Innenhof der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist derzeit Dreh- und Angelpunkt für die Frage, wie kann und darf man mit dem düsteren Erbe rund um den ehemaligen NS-Bau umgehen?
Daniel Karmann/dpa

Darf man das: Ein Opernhaus zwischen Nazi-Ruinen bauen und dafür in eine historische Quelle eingreifen? Der Historiker Axel Drecoll plädiert für Transparenz und eine Debatte ohne Berührungsängste - vor allem aber ohne Zeitnot.

Interview von Olaf Przybilla, Nürnberg

SZ bei Google bevorzugen

Die Stadt Nürnberg will in der kommenden Woche entscheiden, ob ein Interimsopernbau auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände errichtet werden soll. Ein Gespräch über Gratwanderungen und die Chiffre "Nürnberg" mit dem Historiker Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Erinnerungsort ehemaliges Reichsparteitagsgelände.

Zur SZ-Startseite

Umgang mit NS-Architektur
:"Bitte nicht vor Bauten verstummen"

Die Publizistin Rachel Salamander und die Politikerin Julia Lehner zur künftigen Nutzung des gigantischen NS-Kongressbaus in Nürnberg.

SZ PlusInterview von Alexander Gorkow, Olaf Przybilla und Peter Richter

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: