Ein Theaterstück über die NS-Vergangenheit des 1. FC Nürnberg„Der Fußball hat sich dem zu stellen“

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Vor dem Match auf Bahnsteig A in Berlin: 1937 reisten Fans des 1. FC Nürnberg zum Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft gegen Schalke 04.
Vor dem Match auf Bahnsteig A in Berlin: 1937 reisten Fans des 1. FC Nürnberg zum Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft gegen Schalke 04. Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo

1933 wurden 142 Mitglieder jüdischen Glaubens aus dem 1. FCN ausgeschlossen. Eine Inszenierung am Nürnberger Staatstheater widmet sich der dunklen Vergangenheit des Clubs. Und der Gegenwart.

Von Andreas Thamm

Wenn das Nürnberger Max-Morlock-Stadion am Wochenende voll ist, sind die Gesänge weit über das Gelände hinaus zu hören: Bis zu 50 000 Menschen feuern den 1. FCN an, der zwar seit Jahren nicht an der ersten Liga schnuppert, aber als einer der großen Traditionsvereine des Landes gilt. Liebevoll und leicht ironisch trägt der Club den Beinamen „Der Ruhmreiche“.

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