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Nora Gomringer:"Die meiste Kraft verliert man auf Bahnsteigen, nicht auf der Bühne"

Nora Gomringer

Im Lockdown hat sich Nora Gomringer Rollschuhe gekauft, mit denen sie durch das Internationale Künstlerhaus flitzt. "Ich finde das Geschreie um die ausgebremste Kunst nicht ganz angebracht", sagt sie im Interview.

(Foto: Sophie Linckersdorff)

Lyrikerin Nora Gomringer hat die Pandemie eine Auszeit auferlegt, für die sie fast dankbar ist. Den Lockdown hat sie in ihrer Heimat Bayern verbracht - auch wenn ihr alles Bayerische stets fremd geblieben ist.

Interview von Katja Auer und Olaf Przybilla

Die Villa Concordia muss man sich als barocke Schönheit an der Regnitz vorstellen mit einem Glasanbau für die Wohnungen bayerischer Stipendiaten. Seit 2010 ist Nora Gomringer hier Direktorin des Internationalen Künstlerhauses. Sie empfängt in einem Arbeitszimmer, das man andernorts als Ballsaal nutzen würde. Ein guter Ort, um über Nora Gomringer als bayerische Kulturbotschafterin zu sprechen, über ihr kunstsinniges Elternhaus in Franken und die Rolle ihrer Familie als "die Kennedys von Wurlitz".

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