Andriching:Teresa ist tot

Andriching: Jeden Tag geht Franz Schönmoser zur Kapelle, um der toten Enkelin nah zu sein. Er ist überzeugt davon, dass sie ihm hilft, damit er nicht abstürzt. Das mögen manche für Spinnerei halten, aber er glaubt daran.

Jeden Tag geht Franz Schönmoser zur Kapelle, um der toten Enkelin nah zu sein. Er ist überzeugt davon, dass sie ihm hilft, damit er nicht abstürzt. Das mögen manche für Spinnerei halten, aber er glaubt daran.

(Foto: Catherina Hess)

In einem Dorf in Niederbayern überfährt ein Mann seine Enkelin. Die Eltern des Kindes wohnen gleich nebenan. Wie kann eine Familie damit leben?

Von Andreas Glas

Als Teresa fällt, versucht er noch, sie aufzufangen. Franz Schönmoser hat seine Enkelin immer aufgefangen. Immer, wenn er aus der Arbeit kam und Teresa draußen gespielt hat. Er ist aus dem Auto gestiegen. Sie ist losgerannt. Er hat die Arme ausgebreitet. Sie ist gesprungen. "Mit dem grenzenlosen Vertrauen, dass der Opa sie auffängt. Und der Opa hat sie aufgefangen", sagt Schönmoser.

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