In der Staatsregierung geht die Sorge um, dass die Bundesregierung den Donauausbau in Niederbayern teilweise oder komplett stoppen könnte. Vor allem in Reihen der CSU kursieren seit ein paar Tagen entsprechende Gerüchte. Die Hintergründe dieser Spekulationen: Nach SZ-Informationen aus Regierungskreisen führt das Bundesverkehrsministerium derzeit eine Wirtschaftlichkeitsprüfung für den Ausbau und den Hochwasserschutz des knapp 70 Kilometer langen Flussabschnitts zwischen Straubing und Vilshofen durch. Die Prüfung soll demnach mit den zuletzt massiv gestiegenen Baupreisen zu tun haben sowie mit der Corona-Krise, dem Krieg gegen die Ukraine und den daraus resultierenden Kosten für den Bund.
Hochwasserschutz:CSU sorgt sich um Donauausbau
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Die Donau fließt am Rande des Bayerischen Waldes durch Niederbayern und soll nach aktuellen Plänen hochwasserfest gemacht werden.
(Foto: Armin Weigel/dpa)Das Bundesverkehrsministerium prüft offenbar, ob die Bauarbeiten an dem Fluss in Niederbayern noch wirtschaftlich sind. Wird das Großprojekt zu teuer?
Von Andreas Glas
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