KI-Zentrum und BatteriespeicherNeue Pläne für früheren AKW-Standort Niederaichbach

Das stillgelegte Kernkraftwerk Isar 2.
Das stillgelegte Kernkraftwerk Isar 2.
Foto: Peter Kneffel/dpa

Die Gemeinde Niederaichbach stellt sich neu auf: Die nach dem Abschalten des AKW Isar 2 entstandene Lücke soll unter anderem ein Batteriegroßspeicher füllen.

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Im Landkreis Landshut soll ein Batteriegroßspeicher samt Rechenzentrum für künstliche Intelligenz (KI) entstehen. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger bezeichnete entsprechende Pläne des Münchner Investment-Unternehmens Advisum in Niederaichbach als Zukunftsprojekt. Auf einer Fläche von fünf Hektar ist den Angaben nach der Bau eines Rechenzentrums mit 100 Megawatt und eines Batteriespeichers mit 900 Megawatt Leistung vorgesehen. Zuvor hat die Mediengruppe Attenkofer darüber berichtet.

Batteriespeicher seien ein zentraler Baustein der Energiewende im Freistaat, so der Minister. „Gerade im Photovoltaikland Niederbayern werden sonnenreiche Tage oft zur Belastungsprobe für das Stromnetz. Batteriegroßspeicher können den Strom aufnehmen, wenn er im Überfluss vorhanden ist und ihn wieder abgeben, wenn er gebraucht wird.“

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Das stabilisiere die Netze und senke die Stromkosten für Bürger und Unternehmen. „Wer Erneuerbare ausbaut, muss Speicher und Netze mitdenken.“ Niederaichbach sei mit seiner Infrastruktur ein idealer Standort für den Batteriegroßspeicher und die Rechenzentren.

In der am Standort des 2023 abgeschalteten Kernkraftwerks Isar 2 gelegenen Gemeinde werde zurzeit das Umspannwerk Isar erweitert, um an der Schaltanlage bis 2030 bis zu vier Gigawatt aus erneuerbaren Energien durch die Stromleitung SuedOstLink abnehmen zu können, teilte das Ministerium mit. Gleichzeitig knüpften bestehende Höchstspannungsleitungen aus den Umspannwerken in Pleinting und Ottenhofen an die Schaltanlage an.

Mit Abschluss der Baumaßnahmen am Umspannwerk sowie der Inbetriebnahme des SuedOstLinks wäre zudem noch ein Ausbau der Schaltanlagen möglich, um weitere Batteriegroßspeicher oder Verbrauchsanlagen anzuschließen, hieß es.

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