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Neonazi-Kundgebung in Fürth:Polizeichef von Stein am Kopf getroffen

Etwa 25 Neonazis und 100 Gegendemonstranten: Die Stimmung bei der Neonazi-Kundgebung im mittelfränkischen Fürth war aufgeheizt. Es flogen Steine. Das Stück einer abgebrochenen Gehwegplatte traf den Leiter des Einsatzes am Kopf.

Bei einer Neonazi-Kundgebung sind am Samstagabend im mittelfränkischen Fürth mindestens drei Polizisten verletzt worden, darunter der Chef der Fürther Polizei, der den Einsatz geleitet hatte. Wie nordbayern.de berichtet, wurde er von dem abgebrochenen Stück einer Gehwegplatte getroffen. Er erlitt Verletzungen am Kopf und musste im Krankenhaus behandelt werden. Inzwischen sei er aber wieder entlassen worden.

Nach Angaben der Polizei standen bei der Kundgebung am Samstagabend in Fürth etwa 25 Neonazis gut 100 linken Gegendemonstranten gegenüber. Anlass für die angemeldete Neonazi-Kundgebung waren die tödlichen Schüsse auf zwei Rechtsextremisten in Griechenland.

Die Stimmung in Fürth sei aufgeheizt gewesen, hieß es. Es seien mehrere Steine geflogen. Das Stück der Gehwegplatte, das den Einsatzleiter traf, sei "aus Richtung der Gegendemonstranten" gekommen, berichtet nordbayern.de unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Zwei weitere Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

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