Kurz nachdem der Rechtsterrorist Anders Breivik im Juli 2011 auf der norwegischen Insel Utøya auf grauenhafte Weise 68 Schulkinder erschossen hatte, stand die Münchner Polizei bei Felix Benneckenstein vor der Tür: Sein Name war unter den 500 Kontakten, die in einem Notizbuch Breiviks verzeichnet waren. Zwar kannte Benneckenstein Breivik nicht persönlich, wie er heute betont, doch sah der norwegische Massenmörder in ihm offenbar einen Bruder im Geiste.
Neonazi-Aussteiger„Mir wird zugehört, wenn anderen eben nicht zugehört wird“
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Früher war Felix Benneckenstein ein bekannter Neonazi, heute hilft er Aussteigern und spricht in Schulklassen über seine Erfahrungen. Über einen, der hofft, dass er doch zu manchem durchdringen kann.
Von Barbara Mooser, Vaterstetten
