NationalmannschaftHamann zur Neuer-Frage beim DFB-Team: Erst im März ein Thema

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Münchens Torwart Manuel Neuer jubelt nach einem Tor.
Münchens Torwart Manuel Neuer jubelt nach einem Tor. (Foto: Tom Weller/dpa)

Kaum ist Manuel Neuer zurück im Bayern-Tor, wird über ein Comeback im Nationalteam spekuliert. Experte Dietmar Hamann warnt Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

München (dpa) - In der Frage der Nummer eins bei der Fußball-Nationalelf für die Heim-EM sieht TV-Experte Dietmar Hamann Bayern-Torwart Manuel Neuer vor einer schwierigen Aufgabe. „Er muss von jetzt bis Mai besser halten als ter Stegen. Wenn er genauso gut hält wie ter Stegen, wird ter Stegen im Tor stehen“, sagte der Ex-Nationalspieler bei Sky. Während der langen Zwangspause von Neuer war Marc-André ter Stegen (31) vom FC Barcelona zum Stammkeeper des DFB-Teams aufgestiegen. „Neuer hat durch die Verletzung, wo er selber schuld war, die Tür aufgemacht“, sagte Hamann.

Der 37 Jahre alte Münchner Schlussmann war am Samstag 323 Tage nach einem komplizierten Beinbruch, den er bei einer Ski-Tour erlitten hatte, wieder ins Bayern-Tor zurückgekehrt. Aktuell beschäftige er sich nicht mit einem Comeback in der Nationalmannschaft, versicherte er danach. Zur Situation im DFB-Tor und Konkurrent ter Stegen sagte er: „Ich denke, dass er aktuell auf jeden Fall die Nummer eins ist.“

Aus der Sicht von Hamann muss Bundestrainer Julian Nagelsmann die Entscheidung nicht kurzfristig treffen. „Das wird ein Thema im März, aber nicht bis Weihnachten“, sagte der 50-Jährige. Neuer müsse zunächst wieder in den Spielrhythmus kommen. „Wenn er spielt, wenn der Fuß hält, wenn alles gut ist, dann wird sich diese Frage stellen“, ergänzte Hamann.

Sollte sich Nagelsmann doch wieder für Neuer als Nummer eins entscheiden, glaubt Hamann nicht, dass ter Stegen als Ersatzmann mit zur EM fahren würde. Nagelsmann müsse in dieser Frage „unheimlich vorsichtig sein“. Es dürfe kein böses Blut unter den Torhütern geben. „Das muss wohl überlegt sein, das darf man nicht unterschätzen, das ganze Thema“, sagte Hamann.

© dpa-infocom, dpa:231029-99-750809/2

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