Nahost-Konflikt:Aiwanger: Bei israelfeindlichen Demos härter durchgreifen

Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger hat scharfe Kritik an israelfeindlichen und antisemitischen Protesten geübt. (Foto: Lennart Preiss/dpa/Archivbild)

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München (dpa/lby) - Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger hat scharfe Kritik an den israelfeindlichen und antisemitischen Protesten in Deutschland geübt. Die Demonstranten kämen vor allem aus dem islamistischen Umfeld. „Das hat man zu lange totgeschwiegen, weggelächelt, und niemand sollte darüber reden“, sagte er am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk. „Und jetzt sieht man, dass man sich Unsinn ins Land geholt hat.“ Da müsse Deutschland künftig besser hinschauen. „Die Zuwanderungspolitik hat hier mit die Ursachen für diese Entwicklung gelegt.“

Die Zuwanderung sei unkontrolliert erfolgt, „auch aus diesen Kulturkreisen, wo Antisemitismus ganz offen gezeigt und präsentiert wird“, sagte der Freie-Wähler-Chef.

Deutschland brauche keine Migranten, die extremistische Positionen auf die Straße trügen. „Das müssen wir nicht haben. Wir müssen nicht Menschen unseren Pass in die Hand drücken, die dann bei uns bei gewalttätigen Demos auf die Polizei losgehen, Israel angreifen, Geschäfte angreifen.“ Man müsse überlegen, ob Zuwanderer in Deutschland israelfeindliche Proteste abhalten müssten, die häufig gewalttätig endeten. Hier sollte besser durchgegriffen werden.

© dpa-infocom, dpa:231031-99-767908/2

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