Studieren mit Beeinträchtigung„Ohne den Nachteilsausgleich hätte ich wahrscheinlich mein Studium nicht geschafft“

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Mehr Zeit bei Prüfungen – das ist eine der Hilfen, die Studierenden gewährt werden können, wenn sie unter Krankheiten wie etwa Depression leiden.
Mehr Zeit bei Prüfungen – das ist eine der Hilfen, die Studierenden gewährt werden können, wenn sie unter Krankheiten wie etwa Depression leiden. Foto: Robert Haas

ADHS, Depression, chronische Darmentzündung: Wer mit Handicaps studiert, kann Hilfen beantragen. Die Hochschulen aber entscheiden über jeden Fall einzeln – und teils willkürlich, kritisiert der bayerische Studierendenrat.

Von Valentin Kronberger

In ihrem dritten Semester bekam Jessica Peters die Diagnosen Depressionen und ADHS. Sie studierte seit 2019 Anglistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nun aber lag sie tagelang mit Laptop im Bett, konnte den Vorlesungen nur noch halbwegs zuhören. „Ich war einfach so erschöpft, dass ich es nicht geschafft habe, irgendwas zu machen.“

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