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SZ Espresso:Deutsche sterben bei Lawinenabgang, Ministerrücktritt in Griechenland, AfD-Parteitag

Alpen Schneechaos Lawine

Warnschilder werden immer wieder ignoriert.

(Foto: dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Das Wochenende kompakt

Drei Deutsche sterben bei Lawinenabgang in den Alpen. Die Skifahrer waren im österreichischen Lech unterwegs, als sie von den Schneemassen begraben werden. Die Suche nach einem vierten Vermissten wird wegen der starken Schneefälle abgebrochen. Von Titus Arnu. Die aktuellen Entwicklungen und Meldungen zum Schneechaos in den Alpen finden Sie hier. Auch im oberbayerischen Chiemgau ist der Katastrophenfall ausgerufen worden. Oliver Das Gupta besuchte drei Orte, wo gegen den Schnee gekämpft wird.

Griechischer Verteidigungsminister tritt zurück. Durch den Rücktritt von Panos Kammenos steht die Regierung vor dem Aus. Ministerpräsident Alexis Tsipras wird sich nun einer Vertrauensabstimmung stellen. Sein Ziel: Die Regierung soll bis zu den geplanten Wahlen im Herbst halten - und er will das historische Abkommen mit dem Nachbarland Nord-Mazedonien retten. Von Christiane Schlötzer

Gauland mahnt AfD auf Parteitag zu Mäßigung. Die AfD vermeidet in Riesa zu harte Attacken gegen die EU. Viele Delegierte sind froh über den Rückzug des Rechtsaußen Poggenburg. Die Details. Die Partei bricht in ihrem Wahlprogramm trotzdem mit einem zentralen Konsens der deutschen Nachkriegsgeschichte, kommentiert Jens Schneider.

Großrazzia gegen kriminelle Clans in Nordrhein-Westfalen. Die Polizei rückt am späten Samstagabend zu Durchsuchungen mehreren Städten im Ruhrgebiet aus. Zahlreiche Shisha-Bars, Spielhallen und Wettbüros werden durchsucht. Mit der Aktion wollen die Ermittler die Clankriminalität bekämpfen. Christian Wernicke berichtet aus Essen.

Deutschland gewinnt zweites Spiel bei Handball-WM. Vor allem dank einer starken Abwehrleistung besiegt die DHB-Auswahl Brasilien im zweiten Gruppenspiel mit 34:21. Bundestrainer Christian Prokop, der nach der letzten Europameisterschaft um seinen Job bangen musste, wirkt wie verwandelt. Von Saskia Aleythe

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Besorgt, entschlossen, abenteuerlustig. Anfangs fiel es Cem Özdemir schwer, kein Grünen-Vorsitzender mehr zu sein. Inzwischen hat er begriffen: Er kann jetzt Dinge sagen, die er früher auf keinen Fall sagen konnte. Von Stefan Braun

One Pot heißt es heute, Eintopf hieß es früher. Essen aus einem Topf ist Essen für die Seele - und gerade sehr im Trend. Wer es rustikal mag, sollte die spanische Fabada probieren. Von Claudia Fromme

Kosenamen gegen das Aussterben. Eine Schildkröte namens George: Um auf das Artensterben aufmerksam zu machen, geben Wissenschaftler bedrohten Tieren Namen. Der Idee, Tiere zu vermenschlichen, liegt ein psychologischer Trick zugrunde. Von Martin Zips

SZ-Leser diskutieren

Wie lässt sich die Verkehrssicherheit verbessern? Viele SZ-Leser plädieren für Führerschein- oder Eignungstests und Tempolimits: "Alles andere wird nichts bringen - denn freiwillige Rücksichtnahme ist in unserer Ellbogengesellschaft weitgehend Utopie", so Gruenfrosch. Für Bischofsbrot ist ein anderer Aspekt wichtiger: "Nicht erst im Hinblick auf die Umweltaspekte wird es immer nötiger, den individuellen Personenverkehr mit dem Auto durch gute öffentliche Alternativen massiv zu entlasten." Diskutieren Sie mit uns.

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