Münchner UmlandNach Kokainbesitz: Pardeller verpasst Sieg knapp – Stichwahl

Bürgermeisters Thomas Pardeller (CSU) warb um seine Wiederwahl. (Archivbild)
Bürgermeisters Thomas Pardeller (CSU) warb um seine Wiederwahl. (Archivbild) Cordula Dieckmann/dpa

Bei einem CSU-Bürgermeister wird Kokain gefunden. Er tritt trotzdem wieder zu Wahl an. Wie die Wähler abstimmten - und wer Thomas Pardeller nun das Amt streitig machen könnte.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Neubiberg (dpa/lby) - Der Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg nahe München hat auch nach seiner Bestrafung wegen Kokainbesitzes beinahe das Rennen um den Ratshaussessel gemacht. Der CSU-Politiker Thomas Pardeller verfehlte nach dem vorläufigen Ergebnis bei der Kommunalwahl mit 49,7 Prozent die Mehrheit nur knapp. Er tritt nun in der Stichwahl gegen die Grünen-Politikerin Carola Grimminger an, die auch für die ÖDP in die Wahl gezogen war. Sie bekam 35,3 Prozent. Die Kandidierenden von SPD und FDP landeten unter zehn Prozent.

Die Polizei hatte bei Pardeller im vergangenen Oktober eine geringe Menge Kokains gefunden. Er akzeptierte einen Strafbefehl über 60 Tagessätze zu je 190 Euro, insgesamt 11.400 Euro. Er sprach selbst von einem „Riesenfehler“ und einer „Riesendummheit“. Sein CSU-Ortsverband stellte sich hinter ihn – betonte aber, man halte an der grundsätzlich restriktiven Drogenpolitik der Gesamtpartei fest.

© dpa-infocom, dpa:260308-930-787789/1

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