Nach Automesse:Staatskanzleichef kritisiert parlamentarische Beobachter bei Demos gegen IAA

Sitzung des bayerischen Kabinetts

Florian Herrmann (CSU), Leiter der bayerischen Staatskanzlei

(Foto: dpa)

Diese seien, so Florian Herrmann, die höchste Stufe des Misstrauens gegen die Polizei - denn die brauche keine Belehrungen von außen.

Die bayerische Landesregierung hat am Dienstag mehrere Landtagsabgeordnete der Opposition kritisiert, weil diese die Automesse IAA in München als parlamentarische Beobachter begleitet hatten.

Dies sei, so Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU), die höchste Stufe des Misstrauens gegen die Polizei, die keine Belehrungen von außen brauche. Außerdem wies Herrmann jegliche Kritik an den Polizeieinsätzen zurück: "Die Kritik ist nicht nachvollziehbar", sagte er.

Im Zuge der Messe war es am Wochenende in München und im Umland immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Grünen im Landtag forderten daraufhin, den aus ihrer Sicht teils zu harten Polizeieinsatz umfassend aufzuarbeiten. Sie selbst wollten dazu mehrere schriftliche Anfragen an die Landesregierung einreichen.

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