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Tipps fürs Münchner Umland:Sechs schöne Ausflüge zu Tieren und ins Grüne

Ob im Vogelpark in Olching, im Wildpark Forstenried oder im Umweltpark Neubiberg: In der Region gibt es viele Möglichkeiten, auf Ausflügen auf viel Natur und heimische Tiere zu stoßen.

Von Sarina Pfauth

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Wildpark Forstenried

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Quelle: Catherina Hess

Im Forstenrieder Park, einem großen, eingezäunten Waldgebiet am Münchner Stadtrand, kann man Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Am Eingang überquert man ein Gitter, das nur Menschen, aber keine Wildtiere passieren können. Von überdachten Beobachtungsstellen aus kann man nach Tieren Ausschau halten - zum Beispiel leben hier Rehe, Hirsche, Wildschweine, Hasen und Füchse. Früh morgens oder am Abend in der Dämmerung ist die Chance, Tiere zu sehen, am höchsten. Fernglas nicht vergessen!

Weitere Infos: https://www.baysf.de/de/wald-erkunden/ausflugsziele-tipps/der-wildpark-forstenrieder-park-bei-muenchen.html

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Vogelpark Olching

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Quelle: Günther Reger

Kraniche, Störche, bunte Papageien: Im Vogelpark Olching können Kinder Piepmätze und großes Federvieh bewundern. Auf einem Areal von fast 20.000 Quadratmetern fügt sich der Park in eine naturbelassene Auenlandschaft ein.

In dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereich sind in Volieren, Pavillons, Weiheranlagen und Freigehegen etwa 500 Vögel aus allen Erdteilen untergebracht: Vom Nandu, dem südamerikanischen Straußenvogel und einem der größten Laufvögel der Erde, über Schwäne, Greifvögel bis hin zum kleinen asiatischen Tigerfinken. Außerdem fliegt im Vogelpark ab und zu der sehr seltene mitteleuropäische Eisvogel vorbei.

Weitere Infos: www.vogelpark-olching.de

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Barfußpfad Penzberg

Ausflüge für Kinder: Natur entdecken rund um München

Quelle: Foto: dpa

Socken aus und los geht's: Auf insgesamt 1,5 Kilometern Gehstrecke durch blühende Wiesen und über Waldboden befinden sich entlang des Penzberger Barfußpfads Erlebnisstationen für das Fühlen unterschiedlicher Materialien und für das Balancieren auf Holz und Stein. Ein solche Bafuß-Rallye bedeutet Training für alle Sinne - und macht außerdem Spaß. Für Familien- und Schulwanderungen gibt es zudem im Internet eine Barfuß-Rallye und einen Sinnesspaziergang als Faltblatt zum Ausdrucken.

Weitere Infos: http://www.barfusspark.info/parks/penzberg.htm

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Umweltgarten Neubiberg

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Quelle: Claus Schunk

Der Umweltgarten in Neubiberg wurde Mitte der achtziger Jahre unter der Schirmherrschaft des Tierfilmers Heinz Sielmann aufgebaut. Es entstanden verschiedene Biotope und eine Heimstatt für bedrohte Tierarten im Umweltgarten. Anschaulich werden dort Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge vermittelt und Kinder erhalten einen Einblick in die Vielfalt der Natur.

Weitere Infos: www.umweltgartenverein.de

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Wildpark Poing

LEUTE Seite - Falkner Rudolf Maier

Quelle: Photographie Peter Hinz-Rosin

Im Wildpark Poing lebt einheimisches Rot-, Dam-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild fast wie in freier Wildbahn. Der Vorteil gegenüber einem Abend auf dem Jägerstand: Die Tiere in Poing sind nicht so scheu wie ihre Artgenossen. Einige, zum Beispiel Eichhörnchen, fressen sogar aus der Hand.

Der Wildpark wurde 1959 gegründet und liegt in einer leicht hügeligen Landschaft mit Wald, Wiesen und Wasser. Auf der Wanderung durch den großen Park kann man Füchse, Marder und Waschbären beobachten; Hängebauchschweine, Wölfe und Luchse säumen den Weg. Außerdem gibt es einen großen Spielplatz mit Kiosk und Picknick-Wiese in der Mitte des Wildparks.

Weitere Infos: www.wildpark-poing.de

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Bauernhausmuseum Erding

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Quelle: Renate Schmidt

Das Bauernhausmuseum Erding ist ein Freilichtmuseum, in dem Kinder und Erwachsene sehen können, wie Bauern im 18. und 19. Jahrhundert im Umkreis von Erding gelebt haben. Man kann durch die liebevoll hergerichteten Räume des großen Bauernhauses schlendern und sich über die kurzen Betten wundern, den Kohlrabi und die reifen Himbeeren im Bauerngarten bestaunen, sich Stall, Scheuer, Getreidelager, Freiluft-Backofen und Kapelle anschauen.

Die Gebäude wurden in bayerischen Dörfern ab - und in Erding wieder aufgebaut. Sogar eine alte Schmiede und eine historische Kegelbahn stehen auf dem rund zwei Hektar großen Gelände. Jeden Freitag findet unter Hygieneauflagen ein Bauernmarkt statt, in dem Bäuerinnen und Bauern des Landkreises Erding ihre selbsterzeugten Produkte anbieten.

Weitere Infos: www.landkreis-erding.de/bauernhausmuseum

© SZ.de/lfr/mmo
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