Alexander Herrmann ist überall. Im Fernsehen, im Radio, auf Instagram, nicht zuletzt: in seinen Restaurants. Selbst mit der Politik liebäugelt der Sternekoch aus Franken. So wurde kürzlich bekannt, dass der 54-Jährige als CSU-Kandidat für den Kreistag Kulmbach kandidieren möchte. Im Buchhandel ist er selbstverständlich auch präsent, hier liegt seit Kurzem sein neues Werk aus: „Ich lieb’s“ bündelt 120 Lieblingsrezepte aus 30 Jahren Karriere. Die „kulinarische Biografie“, wie Herrmann das Buch nennt, ist ein köstlicher Anlass zurückzublicken: auf die Tragödie in seiner Jugend, auf rettende Leibspeisen und Erfahrungen im Familienbetrieb, außerdem auf Fernseh-Shows wie „The Taste“, die ihm mehr bedeuten, als man denkt. Für das sehr persönliche Gespräch trifft man sich in München. In den Räumen des DK-Verlags liegen wohlduftende Plätzchen und Lebkuchen aus.
TV- und Sternekoch Alexander Herrmann„Wenn ihr mich loswerden wollt, müsst ihr mir schon eine einstweilige Verfügung schicken“
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Er ist einer der populärsten Sterneköche Deutschlands, und auch als Entertainer macht er eine gute Figur: Nach 30 Jahren Karriere blickt Alexander Herrmann zurück und nach vorn, spricht über den frühen Tod seiner Eltern und seinen Sohn, der nun in seine Fußstapfen tritt.
Interview von Bernhard Blöchl

SZ-Kostprobe wird 50 Jahre alt:Guten Appetit! Oder lieber doch nicht?
Welches Restaurant, welches Gasthaus in München ist wirklich einen Besuch wert? Seit 50 Jahren testen das die Gastrokritikerinnen und -kritiker der SZ. Natürlich anonym, unbestechlich – und manchmal mit ein wenig krimineller Energie. Die schönsten Anekdoten zum Geburtstag.
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