Mordprozess Hanna W.:Geständnis beim Kartenspiel

Mordprozess Hanna W.: Medienvertreter filmen den Angeklagten (Hintergrund Mitte) im Landgericht Traunstein. Er soll im Oktober 2022 eine 23-jährige Studentin in Aschau im Chiemgau getötet haben.

Medienvertreter filmen den Angeklagten (Hintergrund Mitte) im Landgericht Traunstein. Er soll im Oktober 2022 eine 23-jährige Studentin in Aschau im Chiemgau getötet haben.

(Foto: Uwe Lein/dpa)

Vor Gericht schweigt der angeklagte Sebastian T. Im Gefängnis jedoch soll er einem Mitgefangenen erzählt haben, dass er Hanna W. getötet habe.

Von Benedikt Warmbrunn, Traunstein

Adrian M. sitzt schon seit zweieinhalb Wochen in der JVA Traunstein, als Mitte November 2022 ein neuer Insasse eingeliefert wird. Sebastian T. Die beiden jungen Männer begegnen sich regelmäßig beim Hofgang, unterhalten sich; beim sogenannten Aufschluss, wenn also die Zellen offen sind und sich alle frei im Gebäude bewegen können, kommt T. manchmal aus seiner Zelle im Erdgeschoss hoch in den ersten Stock zu Adrian M., dann spielen sie gemeinsam Watten, ein Kartenspiel. Von anderen Häftlingen hört M., dass Sebastian T. verdächtigt werde, Anfang Oktober 2022 in Aschau die Studentin Hanna W. ermordet zu haben. Manchmal sprechen sie auch darüber, ob T. der Täter sei, T. sagt dann, so erinnert sich Adrian M., dass er nichts damit zu tun habe.

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