Blauer Himmel, minus vier Grad. Dicker Raureif bedeckt den Bayerischen Wald. Es sieht alles nach einem perfekten Wintertag in Mitterfirmiansreut aus. Gegen 14 Uhr ist ein Heulen auf den Wiesen rings um das Dorf zu hören, dann setzt auf ein Kommando hin Schneegestöber ein. Wie Feinstaub schweben die Kristalle durch die Luft und legen sich aufs gefrorene Gras. Das Wasser im neuen Beschneiungsteich blubbert, Pumpen summen, Schneekanonen laufen, auf dem Almberg dreht der Sechserlift eine Testrunde. Alles scheint bereit zu sein für den großen Tag: Am Freitag, 12. Dezember, ist Ski-Opening samt Weihnachtsmarkt, dann startet der Wintersportort in die Saison – und wenn es nach den Betreibern geht, in eine lukrative Zukunft.
Wintersport23 Millionen fürs Skigebiet am Bayerwaldgletscher
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Vielerorts werden Liftanlagen aus Mangel an Schnee stillgelegt. Doch das kleine Dorf Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald rüstet mit neuen Liften und Schneekanonen auf. Kann das in Zeiten des Klimawandels gut gehen?
Von Sebastian Beck

Volksglaube:Wenn die Angst umgeht – neue Schauergeschichten aus dem Bayerwald
Vorahnungen, Angstorte, Spukhaftes: Karl-Heinz Reimeier aus Grafenau sammelt seit 40 Jahren Berichte über paranormale Erfahrungen. Das große Interesse an seiner Arbeit erstaunt ihn selbst – und überfordert ihn mitunter.
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