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Mitten in Bayern:Zahlenspiele im Atomkraftwerk

Die falschen Daten aus Gundremmingen werfen einige Fragen auf

Von Christian Sebald

Am Donnerstagmittag war auf der Internet-Transparenzseite des Energieriesen RWE die Welt wieder in Ordnung. Die allermeisten der ungewöhnlichen Leistungsausschläge im Atomkraftwerk Gundremmingen waren korrigiert, ganz so wie es ein Sprecher angekündigt hatte. RWE hat ein IT-Problem, das zwei Jahre lang immer wieder alarmierende Daten über die Stromproduktion in dem AKW hervorgebracht hat, offensichtlich schnell in den Griff bekommen. Die Landtagsgrünen hatten deshalb gefordert, die Reaktoren abzuschalten, bis die Vorkommnisse aufgeklärt sind. Alles gut, könnte man also sagen - zumal die Zeitpunkte ja schon in greifbarer Nähe sind, an denen die beiden Reaktoren im Zuge der Energiewende endgültig abgeschaltet werden. Der eine Reaktor geht Ende 2017 vom Netz, der andere folgt 2021.

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