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Mitten in Bayern:Das Wandern ist des Politikers Lust

Das Wandern erlangt dieser Tage eine ungeahnte Bedeutung in der bayerischen Politik. Erst verabredeten Ministerpräsident Markus Söder und Grünen-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann eine gemeinsame Tour, jetzt tun es die anderen Spitzenkandidaten gleich. Die Wunschpartner sind bisweilen überraschend

Kolumne von Katja Auer

Es muss noch einmal um das Wandern gehen, weil das dieser Tage ungeahnte Bedeutung erlangt für die bayerische Politik. Zuerst hatte Grünen-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann im Fernsehduell eine Wanderung mit Ministerpräsident Markus Söder angeregt, damit dieser die Schönheit Bayerns kennenlernen und gleichzeitig den Standort für einen dritten Nationalpark aussuchen könne. Der sagte glatt zu, nicht zum Nationalpark natürlich, aber zu einer gemeinsamen Wanderung, die im Steigerwald stattzufinden habe, weil es da auch sehr schön sei. Und nicht gar so steil, da müsste sich Söder nicht wie bei der Hauptalmbegehung bis kurz unters Gipfelkreuz fahren lassen, um die Beine mit den recht neu wirkenden Bergschuhen auf einem Bankerl von sich zu strecken.

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