So verlief Halloween im FreistaatBöller, Sachbeschädigungen – und ein Nagel im Schoko-Ei

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Wie der Nagel in die Süßigkeit des Mädchens kommen konnte, wird nun ermittelt.
Wie der Nagel in die Süßigkeit des Mädchens kommen konnte, wird nun ermittelt. (Foto: Armin Weigel/dpa-tmn)

In Mittelfranken macht eine Mutter eine gefährliche Entdeckung: In der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter steckt ein Nagel.  Auf eine Gruppe Kinder ist ein Auto im Landkreis Regensburg zugerast.

Eine Mutter hat in Mittelfranken in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter einen zwei Zentimeter langen Nagel gefunden. Das zwölf Jahre alte Mädchen habe das kleine Schokoladen-Ei mit Füllung beim Von-Tür-zu-Tür-Gehen in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) gesammelt, teilte die Polizei mit.

Die Polizei ermittle nun, wie der Nagel in den Schokoladenbon gelangte. Es sei nicht auszuschließen, dass er absichtlich hineingesteckt wurde, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Produktionsfehler werde geprüft. Die Eltern der anderen Kinder, die mit dem Mädchen unterwegs waren, wurden verständigt. Bislang seien keine weiteren Süßigkeiten mit gefährlichen Gegenständen entdeckt worden. Verletzt wurde demnach niemand.

In Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) ist ein Autofahrer mit seinem Wagen an fünf Kindern in Halloween-Kostümen und deren Eltern knapp vorbeigerast. Nachdem eine Mutter den Mann auf sein Fehlverhalten hingewiesen hatte, habe er sie beleidigt und sei dann weitergefahren. Die Gruppe konnte sich in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte.

Auch im oberbayerischen Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) ging ein heikler Vorfall glimpflich aus: Dort warf ein zunächst unbekannter Jugendlicher Polizeiangaben zufolge einen Böller in Richtung einer Gruppe mit drei Mädchen. Der Feuerwerkskörper prallte am Fuß eines Mädchens ab und explodierte wenige Meter neben der Gruppe auf dem Asphalt. Glücklicherweise wurde auch hier niemand verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Im übrigen Freistaat ist Halloween nach ersten Einschätzungen der Polizei ohne größere Störungen verlaufen. Die Präsidien meldeten am Morgen eine relativ ruhige Nacht. In der Oberpfalz gab es laut einer Polizeisprecherin über 60 Einsätze mit Polizeibezug – ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. Den Angaben nach waren die Beamten hauptsächlich wegen Ruhestörungen gefordert, unter anderem, weil Böller gezündet wurden. Auch Sachbeschädigungen und Körperverletzungen seien gemeldet worden.

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