Schülerbande aus SchwabenJugendliche sollen Mitschüler verletzt und Videos von den Taten geteilt haben

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27.03.2026, Bayern, Mindelheim: Außenansicht der Mittelschule Mindelheim. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
27.03.2026, Bayern, Mindelheim: Außenansicht der Mittelschule Mindelheim. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Karl-Josef Hildenbrand/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach einer Anzeige in Mindelheim durchsucht die Polizei mehrere Schulen in Schwaben – und kommt dabei offenbar einer Schülerbande auf die Schliche.

Eine Gruppe von Schülern im Alter zwischen 13 und 15 Jahren an mehreren Schulen in Schwaben soll andere verletzt, bedroht und Videos davon geteilt haben. Polizisten hätten wegen entsprechender Ermittlungen unter anderem drei Schulen in Mindelheim, Babenhausen (beide Landkreis Unterallgäu) und Krumbach (Landkreis Günzburg) durchsucht, teilten die Beamten mit. Auch an den Wohnadressen von Verdächtigen seien Polizisten im Einsatz gewesen.

Dabei stellten die Beamten den Angaben zufolge acht Handys, eine Softair- und eine Schreckschusswaffe sowie ein Messer sicher. Aktuell lautet der Verdacht, dass sich Schüler von mehreren Schulen als Gruppe zusammengetan haben, andere verletzt, bedroht und beleidigt sowie Gegenstände beschädigt haben sollen. Es gebe Hinweise, dass die Taten gefilmt und über Messengerdienste in verschiedenen Gruppen verbreitet wurden, so die Ermittler.

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Um wie viele Straftaten es gehen könnte, blieb zunächst unklar – ebenso wie die Frage, wie viele Verdächtige derzeit bekannt sind. Die Polizei sprach von zahlreichen Taten, die die Gruppe begangen haben könnte. Anlass für die Ermittlungen war demnach eine Anzeige aus einer Mittelschule aus der Mittelschule Mindelheim.

Es gehe um ein Geschehen, das „außerhalb der Schule stattgefunden hat und dem aktuell nachgegangen wird“, teilte die Mindelheimer Mittelschulleiterin, Simone Frischholz, mit. „Diese Durchsuchung fand selbstverständlich in separaten Zimmern, fern vom Klassengeschehen statt und betraf nur einzelne Schüler. Dabei wurden die Handys sichergestellt.“ Details wollte die Schulleiterin unter Verweis auf den Datenschutz nicht nennen.

Danach seien den Schülern die Hintergründe der Durchsuchungen bei einer Infoveranstaltung in der Aula erklärt worden, teilte die Schulleiterin mit. Dabei sei es neben der Aufklärung des Falls auch um die Verhinderung weiterer Taten gegangen. Betroffene habe man ermutigt, mit ihren Eltern oder Vertrauenspersonen zu sprechen und Straftaten anzuzeigen.

An der Schule sollten zudem die Themen „Gruppendynamik, Mobbing, Bystander und der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien“ vertieft aufgearbeitet werden, hieß es. Die Ermittlungen gehen unterdessen weiter.

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