Mikroplastik und Darmbakterien:37 Millionen Euro für bayerische Forscher

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat drei Projekte bayerischer Universitäten ausgewählt und investiert über vier Jahre in Bayreuth, Regensburg und an der Technischen Uni in München insgesamt 37 Millionen Euro in die Forschung. Bundesweit wurden zehn dieser Sonderforschungsbereiche (SFB) gekürt. An der Uni Bayreuth werden sich 31 Wissenschaftler mit der Entstehung und Wanderung von Mikroplastik sowie den Folgen für die Umwelt beschäftigen. In 16 Teams aus den Bereichen Ökologie und Umweltwissenschaften, Polymer- und Kolloidforschung sowie Molekulare Biowissenschaften mit Mikroplastik wollen die Forscher Lösungen für dieses Problem entwickeln. Dafür stellt die DFG zehn Millionen Euro zu Verfügung. Der SFB 1357 hat den sperrigen Titel "Gesetzmäßigkeiten der Bildung, des Transports, des physikalisch-chemischen Verhaltens sowie der biologischen Effekte: Von Modell- zu komplexen Systemen als Grundlage neuer Lösungsansätze". Im Rahmen des SFB 1350 der Uni Regensburg versuchen 37 Forscher gemeinsam mit Kollegen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mehr über Nierenerkrankungen und die Wechselwirkungen zwischen Zelltypen herauszufinden, die eine Therapie sogar scheitern lassen können. Dafür stellt die DFG 11,3 Millionen Euro zu Verfügung. An der TU München untersuchen Forscher im SFB 1371 mit einem Budget von elf Millionen Euro die Zusammensetzung von Bakterien im Darm und deren Auswirkungen auf Erkrankungen wie Darmkrebs.

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