Miesbacher Sparkassenaffäre:Prozess verzögert sich weiter

Erneut müssen der frühere Sparkassenchef Georg Bromme und Ex-Landrat Jakob Kreidl vor Gericht - der Start ist auf den 7. April verschoben.

Der neue Prozess um die Miesbacher Sparkassenaffäre vor dem Landgericht München II verzögert sich weiter. Auch die nächsten beiden Termine wurden abgesetzt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Nun könnte der Prozess am 7. April starten; das wäre der nächste Termin. Erneut müssen in dem Verfahren der Ex-Vorstandschef der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Georg Bromme, sowie der Ex-CSU-Landrat und frühere Aufsichtsratschef Jakob Kreidl auf die Anklagebank. In der Affäre ging es unter anderem um Luxusreisen und teure Geschenke auf Kosten der Kreissparkasse.

Vor drei Jahren hatte das Landgericht Bromme und Kreidl wegen Untreue zu eineinhalb Jahren beziehungsweise elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bromme und die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil Revision ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte im vergangenen Jahr die Urteile des Landgerichts München II weitgehend. In einzelnen Punkten änderten die Karlsruher Richter aber die Entscheidung ab. Nun soll es unter anderem nochmals um Geschenke gehen.

Insgesamt sind bis Mitte Mai zehn Verhandlungstermine festgesetzt. Der Prozess hätte bereits in der vergangenen Woche starten sollen. Am Montag wurde das Verfahren dann erneut kurzfristig abgesetzt. Die Absage der bisherigen Termine sei durch Corona bedingt, erläuterte einer der beteiligten Anwälte.

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