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Nach Angriff:Miesbach plant "Taskforce Mountainbike"

Ein Mountainbiker hat im Landkreis Miesbach einen Naturschutzbeauftragten geschlagen und geschubst.

Ein Mountainbiker hatte einen Naturschutzbeauftragten geschlagen, nachdem dieser ihn auf ein Radfahrverbot aufmerksam gemacht hatte.

(Foto: dpa)

Ein Mountainbiker hatte einen Naturschutzbeauftragten geschlagen und geschubst. Weil es seit der Corona-Krise vermehrt zu Konflikten kommt, soll die Taskforce Lösungen für eine "friedliche Naturnutzung" finden.

Nach dem Angriff eines Mountainbikers auf einen Naturschutzbeauftragten vergangene Woche im Landkreis Miesbach, plant das Landratsamt eine "Taskforce Mountainbike". Seit der Corona-Krise komme es in der Region vermehrt zu Konflikten mit Mountainbikern, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes am Montag. Zuvor hatte der "Bayerische Rundfunk" darüber berichtet.

Zu einem "Runden Tisch Mountainbike" versammelten sich am Montag etwa 30 Teilnehmer von Politik, Tourismusorganisationen, Land- und Forstwirtschaft sowie Freizeitsportler. Vertreter aus den jeweiligen Bereichen sollen künftig im Rahmen der Taskforce Lösungen für eine "friedliche Naturnutzung" finden.

Der verletzte Naturschutzbeauftragte sei inzwischen wieder im Dienst, allerdings habe ihm der Vorfall im Landschaftsschutzgebiet Pfanngraben zugesetzt, sagte die Sprecherin. Der Mitarbeiter des Landratsamtes wurde von einem Mountainbiker geschlagen und geschubst, nachdem er ihn auf ein Radfahrverbot aufmerksam gemacht hatte.

© sz.de/dpa/kbl
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