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Mayen/Wachtberg:Imker klagen über Missernte

Die bayerischen Imker haben im Frühjahr heftige Ernteeinbußen hinnehmen müssen. Im Schnitt brachte jedes Bienenvolk in der sogenannten Frühtracht nur 12,5 Kilo Honig ein und damit ein Drittel weniger als 2018 (18,9 Kilo). Das ergab eine Umfrage des Mayener Fachzentrums Bienen und Imkerei mit dem Deutschen Imkerbund. 2107 Imker aus Bayern nahmen daran teil. Stefan Ammon vom Landesverband Bayerischer Imker begründete die Einbußen mit dem Kälteeinbruch und den Regenfällen im Mai. Am schlechtesten schnitten Imker aus Mittelfranken ab mit 9,4 Kilo Honig pro Volk (Frühtracht 2018: 17,6 Kilo). Die Gesamternte 2019 ist noch unklar - bisher fehlen die Ergebnisse der Sommertracht.