Endlager für AtommüllSchock in Mauth: Warum die kleine Gemeinde sich um die Zukunft sorgt

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In rund 500 Metern Tiefe lagern im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Symbolbild).
In rund 500 Metern Tiefe lagern im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Symbolbild). (Foto: Jens Wolf/dpa)

Die Staatsregierung hält Bayern von der Geologie her für untauglich für ein Endlager – nun erfahren einige Orte teils aus dem Internet, dass sie doch potenziell geeignet sind.

Von Florian Fuchs, Olaf Przybilla, Christian Sebald und Patrick Wehner

Heiner Kilger wollte seinen Augen nicht trauen, als er am Montagabend durch Facebook scrollte. Dort postete jemand die neue Karte zum vorläufigen Ergebnis der Endlagersuche für Atommüll. Kilger, CSU-Bürgermeister der kleinen Gemeinde Mauth im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, klickte darauf und sah, dass seine Ortschaft plötzlich als Endlager infrage kommen könnte. „Ich war extrem überrascht, nein, im Grunde war ich schockiert“, erzählt Kilger am Tag danach am Telefon. Der Schock ist ihm immer noch anzuhören.

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