Soll keiner sagen, Bayerns Ermittlungsbehörden seien nicht einfallsreich, wenn es um die Maskenaffären in der CSU und deren Umfeld geht. Um gegen die Politikertochter Andrea Tandler vorgehen zu können, hat die Staatsanwaltschaft München I sogar ein altes Gesetz aus dem Jahre 1954 ausgegraben. Andrea Tandler hat zusammen mit einem Partner 48 Millionen Euro Provisionen für den Verkauf von Corona-Schutzmasken an den Staat kassiert. Verkäufer war die Schweizer Handelsfirma Emix, die mit den Geschäften in der Not mehrere Hundert Millionen Euro Profit gemacht haben soll.
Corona-GeschäfteAndrea Tandler darf Masken-Millionen wohl behalten
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Mit einem uralten Wirtschaftsgesetz wollte die Staatsanwaltschaft bei der Politikertochter und ihrem Partner den 48-Millionen-Euro-Profit aus zweifelhaften Maskendeals abschöpfen - ohne Erfolg. Wie sich die Justiz an dem Fall die Zähne ausbeißt.
Von Klaus Ott, München
