Ausstellung in Ingolstadt:99 Luftballons - und noch ein paar mehr

Ausstellung in Ingolstadt: Martin Creed inmitten der 2500 gelben Ballons im Foyer des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt. Durch sie müssen sich die Besucher einen Weg bahnen in der Ausstellung "I don't know what art is".

Martin Creed inmitten der 2500 gelben Ballons im Foyer des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt. Durch sie müssen sich die Besucher einen Weg bahnen in der Ausstellung "I don't know what art is".

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Was ist Kunst? Martin Creed verwandelt das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt unter dem Motto "I don't know what art is" in eine Erlebniswelt.

Von Evelyn Vogel

Gelb wohin man schaut. Mit 2500 gelben, prall gefüllten Luftballons hat der britische Künstler Martin Creed das Foyer des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt in ein leuchtend gelbes Meer verwandelt. "Half the air in a given space" heißt die Arbeit im Untertitel, was die Relation im Bezug zum Raumvolumen ganz gut verdeutlicht. Wer ins Museum hinein und hinauf will, muss sich einen Weg durch das Ballonmeer bahnen. Doch was heißt hier müssen? Wer ins Museum kommt, kann gar nicht anders, als auf die Ballons zuzugehen, sie hochzuwerfen, unter ihnen abzutauchen, sich durch das Meer von Gelb hindurch zu quetschen. Das ist so simpel wie lustvoll und nicht nur herrlich instagramable, sondern auch ein grandioser Auftakt zu Martin Creeds Ausstellung "I don't know what art is".

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