Milliardendesaster bei Münchner S-Bahn:Ausschusschefs rügen Söders Zurückhaltung

Milliardendesaster bei Münchner S-Bahn: Ministerpräsident Markus Söder war auch als Zeuge zum Untersuchungsausschuss Stammstrecke geladen.

Ministerpräsident Markus Söder war auch als Zeuge zum Untersuchungsausschuss Stammstrecke geladen.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Kurz vor der Landtagswahl wird aus den eigenen Reihen Kritik am Ministerpräsidenten laut. Der Entwurf für den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses enthält zwei bemerkenswerte Vorwürfe.

Von Klaus Ott

Nur noch drei Monate sind es bis zur Landtagswahl, bei der Markus Söder ein gutes Ergebnis erzielen muss, um als Ministerpräsident und CSU-Chef unangefochten zu bleiben. Umso bemerkenswerter ist das, was sich aktuell im Landtag abspielt. Aus den Reihen von CSU und Freien Wähler kommt deutliche Kritik an Söder und seiner Staatsregierung. Und das auch noch bei Bayerns größtem Bauprojekt, das sich zu einem Milliardendesaster entwickelt hat. Es geht um den Bau der zweiten Stammstrecke der Münchner S-Bahn, die gut doppelt so teuer und viele Jahre später fertig wird als zuletzt geplant.

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