GesundheitsschutzDie Luft in Bayern ist rein genug

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Mit solchen Abgas-Messstation registriert das Bayerische Landesamt für Umwelt die Luftschadstoffe an großen Verkehrsachsen. 
Mit solchen Abgas-Messstation registriert das Bayerische Landesamt für Umwelt die Luftschadstoffe an großen Verkehrsachsen.  Foto: Florian Peljak

2025 wurden nach Behördenangaben im Freistaat alle Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft eingehalten. Dennoch bleiben Belastungen durch Verkehr, Silvester-Feuerwerk, Sahara-Staub und Kanadas Waldbrände.

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In Bayern sind 2025 alle gesetzlichen Schadstoff-Grenzwerte für die Luft eingehalten worden. Das geht aus vorläufigen Auswertungen des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern (LÜB) hervor, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg mitteilte. Zum Jahreswechsel habe allerdings das Silvester-Feuerwerk lokal für deutlich erhöhte Feinstaubwerte gesorgt, die teils über den Tagesgrenzwerten lagen.

Im Jahresverlauf ging die Stickoxidbelastung an der verkehrsreichen Messstation Landshuter Allee am Mittleren Ring in München weiter zurück. Der Jahresmittelwert lag dort mit 38 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft unter dem Grenzwert von 40 – und um ein Mikrogramm niedriger als im Vorjahr. Über alle Messstationen betrachtet lagen die Stickstoffdioxid-Werte aber geringfügig über denen von 2024.

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Bei den Feinstaubpartikeln PM10 – mit einem Durchmesser von maximal zehn Mikrometern – wurden 2025 etwas höhere Werte als im Vorjahr gemessen. Seit etwa 20 Jahren waren diese Werte gesunken, obgleich sich dabei in den vergangenen fünf Jahren eine Stagnation zeigte, wie es hieß. Auch beim besonders gesundheitsschädlichen Feinstaub PM2,5 lagen die Werte über denen des Vorjahres. In beiden Fällen wurden die Grenzwerte aber eingehalten.

Nicht nur der Straßenverkehr ist schuld an hohen Feinstaubwerten. An Neujahr ließ das Feuerwerk den Tagesgrenzwert für PM10 an diversen Messstationen übersteigen, etwa in Augsburg, Neu-Ulm, Lindau und Oberaudorf sowie in München an der Landshuter Allee und am Stachus.

Einen wichtigen Einfluss haben den Wissenschaftlern zufolge auch meteorologische Faktoren wie Wind, Niederschläge und Inversionslagen. Regen bringe eine Reduzierung der Feinstaubbelastung. Inversionswetterlagen könnten hingegen den Frischluftaustausch mit höheren Schichten verhindern. Stabile Hochdruckwetterlagen mit wenig Wind und Luftaustausch wiederum hätten etwa im Februar die Schadstoffwerte steigen lassen.

Die Feinstaubbelastung kommt teils sogar aus großer Ferne: Staub aus der Sahara oder aus Waldbränden – etwa aus Kanada im vergangenen Sommer – können die Feinstaubbelastung in Bayern erhöhen.

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