Wegen BestechungsvorwürfenZweiter Bürgermeister Mathias Hotz aus Lindau lässt Ämter ruhen

Die Staatsanwaltschaft Kempten  prüft mumaßliche Bestechungsvorwürfe gegen den stellvertretenden Lindauer Bürgermeister.
Die Staatsanwaltschaft Kempten  prüft mumaßliche Bestechungsvorwürfe gegen den stellvertretenden Lindauer Bürgermeister. David Young/dpa

Die Staatsanwaltschaft Kempten hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Vergehens der Bestechung eingeleitet.

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Wegen Bestechungsvorwürfen lässt der Zweite Bürgermeister der Stadt Lindau, Mathias Hotz (CSU), dieses Amt bis auf Weiteres ruhen. Auch seinen Aufgaben als Stadtrat der Stadt Lindau sowie als Kreisrat im Landkreis Lindau will er vorerst nicht nachgehen. Das ließ der CSU-Stadtrat am Donnerstagmittag über seinen Ravensburger Rechtsanwalt Klaus-Martin Rogg mitteilen. Die Schwäbische Zeitung hatte darüber berichtet.

Dem Bericht zufolge soll Hotz am Mittwochnachmittag erfahren haben, dass gegen ihn bei der Staatsanwaltschaft Kempten ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Vergehens der Bestechung geführt wird. Der Hintergrund ist folgender: Ein Teil der Akte zu einem Bauverfahren soll verschwunden oder gelöscht worden sein.

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Auf die Nachricht des Stellvertretenden Lindauer Bürgermeisters reagierte dann auch die zuständige Stadtverwaltung: Da ein Bürgermeister und Stadtrat laut der Bayerischen Gemeindeordnung sein Amt ausschließlich niederlegen könne – und es nicht nur ruhen lassen könne – habe die Stadtverwaltung Mathias Hotz darum gebeten, dies klarzustellen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sobald er dies klargestellt habe, gelte es einen Nachrücker aus der ehemaligen Fraktion der Gruppierung Junge Aktive Lindau e.V. für den Stadtrat zu finden und zu vereidigen. Schließlich müsse der Stadtrat für die verbleibende Dauer der Legislaturperiode einen neuen Zweiten Bürgermeister wählen.

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