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Unfall in Lichtenfels:Betrunkener überlebt Zusammenprall mit Zug

Mit 2,8 Promille wollte der Mann wohl eine Abkürzung über die Gleise bei Lichtenfels nehmen. Einen Warnpfiff des Lokführers ignorierte er - dann kam es zum Zusammenstoß.

Schwer verletzt hat ein betrunkener Mann in Oberfranken den Aufprall mit einem Regionalzug überlebt. Der Lokführer sah den Mann rechtzeitig nahe der Gleise und leitete eine Schnellbremsung ein, wie die Bundespolizeiinspektion Würzburg am Mittwoch mitteilte. Gleichzeitig setzte der Lokführer einen Warnpfiff ab, den der 30-Jährige ignoriert haben soll.

Vermutlich um eine Abkürzung über den Bahnübergang zu nehmen, lief der Mann mit 2,8 Promille den Angaben zufolge in Lichtenfels über die Gleise. Beim Zusammenprall mit dem Zug erlitt er nach Angaben der Bundespolizei "schwerste Verletzungen".

Er müsse sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. Passagiere wurden nicht verletzt. Die Zugfahrt konnte am Dienstag nicht fortgesetzt werden.

© SZ.de/dpa/mmo/van
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